Verfasst von: nyamin | 19. Juli 2009

Tokyo Magnitude 8.0 – Episode 02

→ nächste Folge (03) →

Die erste Folge endete mit dem Beginn des großen Erbebens, welches Tokio in Schutt und Asche legt. Während Mirai sich bereits außerhalb des Gebäudes befand, war ihr Bruder Yūki jedoch noch innerhalb des Einkaufszentrums. Das eigentliche Erdbeben wird nicht sehr ausführlich gezeigt und die Animation lässt in diesem Punkt auch ein wenig zu wünschen übrig. Allerdings dürfte dies einem realen Erdbeben entsprechen, bei dem auch innerhalb weniger Sekunden alles vorbei ist und erst danach die Schäden sichtbar werden.

Umstürzende Hiochstraße während des Erdbebens.

Mirai kann sich hier nur noch an das Gerüst klammern.

Eben hält sich Mirai noch am Geländer des teilweise einbrechenden Übergangs fest. Doch kurze Zeit später kehrt wieder Ruhe ein, bevor das eigentlich Ausmaß der Katastrophe fassbar wird. So versuchen sich die meisten Menschen instiktiv in Freie zu begeben und helfen sich gegenseitig so gut wie in der überforderden Situation können. Mirai überkommt unterdessen die Angst, dass ihrem Bruder etwas passiert sein könnte.

Ein Bild der Zerstörung.

Viele streifen recht orientierungslos durch die Trümmer

Auf der Suche nach ihrem Bruder schwimmt sie gegen Strom, der aus dem Gebäude quillenden und etwas orientierungslos und benommen wirkenden Menschen, von denen einige offensichtlich in eine Art Wut verfallen sind.

Viele streifen recht orientierungslos durch die Trümmer

Mirai schwimt auf der Suche nach Yūki gegen den Strom.

Ihr Versuch in das gebäude vorzudringen gestaltet sich als schwierig. So sind viele Teile des Gebäudes schief, was ihr beim laufen einige Probleme bereitet. So rutscht sie etwa auf der Toilette aus, in der sie verzweifelt nach Yūki sucht und ihr Wasserfontänen entgegenspritzen.

In dem Gebäude sind ganze Teile schief, sodass Mirai bergauf laufen muss.

Mirai sucht auf der Toilette nach Yūki.

Als sie noch weiter in das Kaufcenter eindringen will, wird sie schließlich von einem Sicherheitsmann gestoppt, der sie anweisen will, dass Gebäude sofort zu verlassen. Noch bevor Mirai frustriert in tränen ausbrechen kann, wird das Gebäude jedoch von einem Nachbeben erschütert, wodurch noch weitere Teile einfallen. Die mitten auf dem Flur sitzende Miria droht dabei von der instabilen Decke erschlagen zu werden, als sich Mari (die Motorradfahrerin, der sie zuvor schon zweimal begegnet war) auf sie stürzt und sie vor den herabfallenden Teilen rettet.

Beim weiteren Vordringen wird sie von einem Sicherheitsmann am gehen gehindert.

Mari rettet Mirai vor der herunterstürzenden Decke.

Als Mirai ihr ihre Situation erklärt hat, begeben sich beide zusammen auf die Suche nach Yūki, was sie immer weiter in das Innere des unter Wasser stehenden und zugleichen brennenden Gebäudes. Auf einer instabilen Treppe bringt sich Mirai erneut in Lebensgefahr und wird am unteren Ende erneut von der ihr folgenden Mari gerettet.

Mari schau entsetzt Mirai hinterher.

Landung nach dem Sprung über einen zerstörten Teil der Treppe.

Erneut wird Mirai von Mari in letzter Sekunde gerettet.

Doch im inneren des Gebäudes können sie Yūki nicht finden. Stattdessen müssen sie sich ansehen, wie Menschen von Trümmern erschlagen wurden und dichter Rauch das Vorwärtskommen erschwert.

Willkommen in der Hölle.

Beinahe aufgebend beginnen beide das Gebäude zu verlassen, als Mirai plötzlich die Idee kommt, dass Yūki nicht nur zur Toilette gehen wollte, sondern sich auch noch schnell in einem Geschäft etwas kaufen wollte. So rennt Mirai in das Geschäft und findet dort Yūki zusammen mit einer anderen jüngeren Frau, eingeklemmt unter einen umgestürzten Regal, vor. Jedoch sind beide wohlauf und können zu viert das Gebäude verlassen.

Yūki unter einem ungestürzten Regal.

Yūki kurz nach seiner Rettung

Draußen angekommen bleiben nur noch Mirai, Yūki und Mari zusammen, wobei Mari ihnen von ihrer Familie erzählt und ihnen einen Kuchen bringt, den sie im Motorrad transportiert hatte. Wie es ab da nun weitergeht ist ungewiss.

Draußen versammeln sich die Menschen im Freien während die Nacht anbricht.

Auch in Katastrophenzeiten eine Kuchen dabei zu haben, das ist die Kunst der Stunde.


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