Die erste Folge endete mit dem Beginn des großen Erbebens, welches Tokio in Schutt und Asche legt. Während Mirai sich bereits außerhalb des Gebäudes befand, war ihr Bruder Yūki jedoch noch innerhalb des Einkaufszentrums. Das eigentliche Erdbeben wird nicht sehr ausführlich gezeigt und die Animation lässt in diesem Punkt auch ein wenig zu wünschen übrig. Allerdings dürfte dies einem realen Erdbeben entsprechen, bei dem auch innerhalb weniger Sekunden alles vorbei ist und erst danach die Schäden sichtbar werden.
Eben hält sich Mirai noch am Geländer des teilweise einbrechenden Übergangs fest. Doch kurze Zeit später kehrt wieder Ruhe ein, bevor das eigentlich Ausmaß der Katastrophe fassbar wird. So versuchen sich die meisten Menschen instiktiv in Freie zu begeben und helfen sich gegenseitig so gut wie in der überforderden Situation können. Mirai überkommt unterdessen die Angst, dass ihrem Bruder etwas passiert sein könnte.
Auf der Suche nach ihrem Bruder schwimmt sie gegen Strom, der aus dem Gebäude quillenden und etwas orientierungslos und benommen wirkenden Menschen, von denen einige offensichtlich in eine Art Wut verfallen sind.
Ihr Versuch in das gebäude vorzudringen gestaltet sich als schwierig. So sind viele Teile des Gebäudes schief, was ihr beim laufen einige Probleme bereitet. So rutscht sie etwa auf der Toilette aus, in der sie verzweifelt nach Yūki sucht und ihr Wasserfontänen entgegenspritzen.
Als sie noch weiter in das Kaufcenter eindringen will, wird sie schließlich von einem Sicherheitsmann gestoppt, der sie anweisen will, dass Gebäude sofort zu verlassen. Noch bevor Mirai frustriert in tränen ausbrechen kann, wird das Gebäude jedoch von einem Nachbeben erschütert, wodurch noch weitere Teile einfallen. Die mitten auf dem Flur sitzende Miria droht dabei von der instabilen Decke erschlagen zu werden, als sich Mari (die Motorradfahrerin, der sie zuvor schon zweimal begegnet war) auf sie stürzt und sie vor den herabfallenden Teilen rettet.
Als Mirai ihr ihre Situation erklärt hat, begeben sich beide zusammen auf die Suche nach Yūki, was sie immer weiter in das Innere des unter Wasser stehenden und zugleichen brennenden Gebäudes. Auf einer instabilen Treppe bringt sich Mirai erneut in Lebensgefahr und wird am unteren Ende erneut von der ihr folgenden Mari gerettet.
Doch im inneren des Gebäudes können sie Yūki nicht finden. Stattdessen müssen sie sich ansehen, wie Menschen von Trümmern erschlagen wurden und dichter Rauch das Vorwärtskommen erschwert.
Beinahe aufgebend beginnen beide das Gebäude zu verlassen, als Mirai plötzlich die Idee kommt, dass Yūki nicht nur zur Toilette gehen wollte, sondern sich auch noch schnell in einem Geschäft etwas kaufen wollte. So rennt Mirai in das Geschäft und findet dort Yūki zusammen mit einer anderen jüngeren Frau, eingeklemmt unter einen umgestürzten Regal, vor. Jedoch sind beide wohlauf und können zu viert das Gebäude verlassen.
Draußen angekommen bleiben nur noch Mirai, Yūki und Mari zusammen, wobei Mari ihnen von ihrer Familie erzählt und ihnen einen Kuchen bringt, den sie im Motorrad transportiert hatte. Wie es ab da nun weitergeht ist ungewiss.

















