Ich bin diesmal wohl etwas spät dran, aber wie wird immer so schön gesprochen: “Lieber spät als nie”. In der zweiten Folge von Canaan werden so ganz langsam die Hintergründe für die Vorfälle offengelegt. Angeblich geht es dabei um ein Virus mit dem Namen Ua, dem vor zwei Jahren bereits Maria ausgesetzt war, sie aber durch noch ungeklärte Umstände diesen Angriff überlebte. Um so mysteriöser ist dieser Umstand, da angeblich alle Betroffenen (100%) an den Folgen des Virus gestorben sein sollen. Inwiefern nun Canaan und ihre Widersacherinnen darin verwickelt sind, bleibt auch weiterhin noch ungeklärt. Ebenfalls wird auch noch nicht verraten, was es mit den maskierten Männern auf sich hat und wie das Liebespärchen in die Beziehungen verwickelt ist.
Derweil setzt der Anime genau da fort, wo die erste Folge begann einen Überfall auf den Gefangenentransport der CIA zu zeigen. In diesem sitzt niemand anderes als Alphard, die ja schon in der ersten Folge zur ultimativen Gegenspielerin von Canaan ernannt wurde. Im Gegensatz zu Canaan scheint sie jedoch absolut skrupelos zu sein, aber eben auch geschickt genug um es mit Canaan aufnehmen zu können. Ihr Können und beweist sie zugleich bei der Befreiungsaktion, die durch ihre Schwester Lian Ji zusammen mit ihrem Untertan Cummings eingeleitet wird.
Unterdessen haben Maria und Minoru aber ganz andere Probleme. Nicht nur, dass Minoru sie aus irgendeinem Grund nicht ausstehen kann und lieber auf die künstlichen Brüste Yuyuns vom Kaliber Nikuman (Meat Buns) abfährt, nein, die beiden werden auch noch von einem jungen Mann und seinem Bruder verfolgt. Was seinem Bruder zugestoßen ist, sodass er jetzt bereits aussieht wie ein alter Mann, dass werden wohl erst die späteren Folgen berichten können. Aber statt ihnen einfach nur hinterherzurennen, haben die beiden sich gleich auf die Fahne geschrieben sie zu töten. Warum? Das wissen wir noch nicht.
Hatte ich eigentlich schon erwähnt, das Canaan auch so seine ganz besondern Momente hat? Trotz Brutalität an vielen Ecken, schleichen sich auch immer wieder herrliche Gags in die Serie, die irgendwie meist mit Yunyun in Verbindung stehen.
Das Ganze artet jedenfalls in eine wilde, nicht ganz ernst zu nehmende Verfolgungsjagd aus, an deren Ende Canaan in das Geschehen eingreift und schließlich sich der alt aussehende Kerl in den Oberleitungen der Stadt verfängt und ein noch mehr verfrühtes Ende findet.
Zum Schluss bleibt nur noch das Fazit: Alle Welt liebt Katzen! Nein nicht die, die gerade von Miria gestreichelt werden, sondern die richtigen Katzen. Leider war hier dann auch die Folge zu Ende.














