Obwohl ich nun nichts zu ersten Folge geschrieben habe und wohl auch nicht mehr werde, hat dieser Anime doch auch seine Qualitäten. Worum es dabei geht, ist eigentlich schon sehr direkt im Vorspann der Serie ersichtlich. Es geht um Liebe, weibliche Liebe, zwischen weiblichen Gefährtinnen. Für Anhänger der Yuri-Genres ist dies seit längerer Zeit endlich wieder einmal ein Anime, der viel auf Gefühl setzt, obwohl die Handlung bisher sehr einfach gestrickt ist.
Die groß gewachsene Fumi Manjōme kann es einfach nicht verkraften, dass ihre einstige Liebe Chizu Hanashiro von einem Mann weggeschnappt wurde, der sie auch gleich heiratet. Damit nicht zurecht kommend, versucht sie ihr einfach nur fern zu bleiben und verweigert sich mit vorgetäuschter Krankheit an der Hochzeit teilzunehmen. Stattdessen schleicht sie sich aus dem Haus und versucht mit Hilfe ihrer Kindheitsfreundin Akira Okudaira sich von diesem herben Rückschlag abzulenken.
Man bekommt hierbei sehr schnell das Gefühl, dass Fumi sich so gut wie in jedes Mädchen verlieben könnte. Aber derzeit hat es ihr Akira angetan, mit der sie bereits das Bett teilte, auch wenn bisher noch nichts vorgefallen ist. Offensichtlich ist sich auch niemand, außer Fumi selbst, ihrer liebevollen Einstellung Frauen gegenüber bewusst.
Da Fumi offensichtlich gerade jedes bisschen Zuneigung und Liebe gebrauchen kann, tritt sie einfach mal so dem Literaturclub bei, nur um festzustellen, dass ihre neue Auserwählte eigentlich überhaupt nichts mit Literatur am Hut hat und lieber Basketball spielt. Daraufhin schnell den Club wechselnd, wird sie kurzerhand von ihrer neuen Hoffnung zum Theaterclub der Fujigaya Mädchenschule geschleppt, in der es ein wiedersehen mit Akira gibt. Welchen Club sie denn nun wirklich beitreten möchte, dass weiß offensichtlich Fumi nicht einmal mehr selbst.
Was hier nun vorgefallen ist, das wird wohl erst die dritte Folge zu berichten wissen.




